|
Der Rundfunkbeitrag wird seit seiner Einführung kontrovers diskutiert. SWR-Intendant Peter Boudgoust hat sich jüngst in SWRdirekt den Fragen von Medienjournalisten gestellt und erklärt heute im Landesschau Studio, wie der neue Rundfunkbeitrag funktioniert. |
|
Seit dem 1. Januar ist er in Kraft, der neue Rundfunkbeitrag. Er wird in den Medien und in der Gesellschaft kontrovers diskutiert. Klaus Heller erläutert das System des Rundfunkbeitrags und warum die GEZ nun überflüssig ist. Außerdem gibt der Justitiar des SWR, Hermann Eicher, in einem Gespräch mit Jürgen Hörig Antworten auf aktuelle Fragen zum Rundfunkbeitrag. |
|
Am 1.1.2013 hat der neue Rundfunkbeitrag die Rundfunkgebühr abgelöst. Was sich damit geändert hat, weiß Klaus Heller. |
|
|
|
"Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der Gebührenfalle", spotten Kritiker und meinen den neuen Rundfunkbeitrag, der seit Anfang des Jahres gilt. Für die ganz große Mehrheit der Gebührenzahler ändert sich nichts. Sie bezahlen genauso viel wie vorher. Dennoch sagen Kritiker, die neue Abgabe sei ungerecht und zu teuer. |
|
"Einfach. Für alle." lautet der Slogan für den neuen Rundfunkbeitrag. Einfacher und gerechter als bisher soll er sein. Doch gilt das für alle Beitragszahler? Unsere Vor Ort-Reporterin spricht mit dem Chef der Drogeriekette "dm" und mit einem Stuttgarter Hostelbetreiber. Für sie wird die Abgabe künftig teurer, beklagen sie. |
|
60 Cent pro Tag für 23 öffentlich-rechtliche Fernseh- und 64 öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme - bei dem Preis bleibt es für die meisten Deutschen, wenn der neue Rundfunkbeitrag kommt. Warum neue Gebühren nötig sind, erklären wir in unserem Ratgeber. |
|
|
|
60 Cent pro Tag für 23 öffentlich-rechtliche Fernseh- und 64 öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme - bei dem Preis bleibt es für die meisten Deutschen, wenn der neue Rundfunkbeitrag kommt. Warum neue Gebühren nötig sind, erklären wir in unserem Ratgeber. |
|
Mit dem Jahreswechsel startet der Rundfunkbeitrag und löst die Rundfunkgebühr ab. Um das neue Modell ranken sich viele Gerüchte: Alles wird teurer! Mit den neuen Regelungen wird abkassiert! Autoradios sind nicht inklusive! MARKTCHECK zeigt die Top 3 der Irrtümer zum Rundfunkbeitrag. |
|
Ab dem 1.1.2013 gelten die neuen Regeln für den Rundfunkbeitrag. SWR-Justitiar Dr. Hermann Eicher und unseren Kollegen vom Gebührenmarketing beantworteten Ihre Fragen, die sie hier noch einmal nachhören können. |
|
|
|
Es werden rund 500.000 Menschen davon betroffen sein. Als Rundfunkanstalt bedienen wir uns nicht selbst; das ist eine Regelung, die der Gesetzgeber macht. In Zukunft wird es "Rundfunkbeitrag" heißen, nicht mehr "Gebühr". Das möchte ich noch mal erklären: Ein Beitrag wird dann erhoben, wenn es auf die konkrete Nutzung nicht ankommt, sondern wenn man etwas bereitstellt, das genutzt werden kann. Deshalb hat sich der Gesetzgeber entschieden, dieses System künftig so auszugestalten. [...] |
|
Schön, dass wir auch einmal so eine Frage bekommen. Man kann zum Beispiel am Samstagnachmittag die Fußballbundesliga live sehen, nachdem man sich vorher ein Abonnement für 32 EUR gekauft hat. Mit dem künftigen Rundfunkbeitrag von 17,98 EUR dagegen bekommt man eine große Programmvielfalt in Fernsehen, Hörfunk und Internet. Wenn sich eine Gesellschaft diese Vielfalt für einen Betrag von 17.98 EUR nicht mehr leistet, wäre das doch sehr schade. |
|
Nein, das stimmt nicht. Wir werden von der KEF, der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, sehr genau kontrolliert. Der KEF sind die Berechnungen vorgelegt worden, die sich in der Perspektive für das Rundfunkbeitragsmodell ergeben. Im Jahr 2013 rechnen wir demnach mit Einnahmen, die noch unter den Einnahmen des Jahres 2009 liegen. Es ist also keineswegs so, dass für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk jetzt Milch und Honig fließen. [...] |
|
Sie gehören zu einer Gruppe, die von der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag wirklich betroffen ist. Das ganze öffentlich-rechtliche System ist ein Solidarsystem und zielt nicht darauf ab, wer konkret welche Programme nutzt und dann entsprechend dafür zahlt. Vermutlich sind Sie ein begeisterter SWR2-Hörer. Wir haben täglich etwa 300.000 SWR2-Hörer. Um das komplette Programm von SWR2 zu finanzieren, bräuchten wir allerdings etwas 900.000 Hörer am Tag, also dreimal so viel. Momentan ist es also gerade umgekehrt: Es wird sozusagen von denen, die eine Fernsehgebühr zahlen, das Programm von SWR2 mitfinanziert. [...] |