Narrentreffen Ehingen in voller Länge

Fastnacht | 3.2.2013 | 13.15 Uhr | 210:00 min

Mit einem kräftigen traditionellen "Kügele hoi" startete der Narrenumzug aus Ehingen an der Donau. Die Narrenzunft "Spritzenmuck". 6000 befreundete Hästräger aus rund 30 Zünften der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte, sowie weiteren Gastzünfte zogen drei Stunden durch Ehingen.

Das Jüngste Ger(i)ücht

Fastnacht
9.3.2014 | 18.15 Uhr | 58:54 min

Das SWR Fernsehen zeigt den schwäbischen Kabarettisten Christoph Sonntag mit seinem bissigen Programm "Das Jüngste Ger(i)ücht mit Bruder Christophorus Sonntag". Bruder Sonntag schaut als evangelisch lutherischer Theologe und Professor der Universität Altdorf von einer Wolke herab auf Deutschland. Und was er im Jahr 2013 sah, waren Baustellen - ob in Berlin, in Stuttgart oder anderswo. .In seinem großen Buch ist all das vermerkt, was ihn im vergangenen Jahr an Unterirdischem in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft erzürnte. In seiner Fastenpredigt in der Alten Kelter liest er den Politikern und Mächtigen im Land kräftig die Leviten. Unterstützt wird er von Thomas Schreckenberger und Patrizia Moresco, die sich als Architekt und erster weiblicher Polier auf der Baustelle kappeln, sowie vom "Wanke Ensemble" unter der Leitung der Stuttgarter Szenografin Sylvia Wanke mit einem satirischen Puppenspiel. Von Winfried Kretschmann bis zu Angela Merkel versammeln sich dabei die Politstars aus Land und Bund auf der "Baustelle Baden- Württemberg". Die Gestalterinnen Sylvia Wanke und Nora Landwehr verblüffen das Publikum mit einem "Karneval der Tiere" - die Politikerpuppenköpfe sollen nicht nur äußerlich, sondern auch in ihren Charaktereigenschaften einem tierischen Pendant gegenübergestellt werden. SWR3-Comedian Andreas Müller setzt die gesprochenen Parodien gekonnt in Szene. Musikalisch umrahmt wird die politische Abrechnung, von der schwäbischen Band "Erpfenbrass" und der A-cappella-Formation "John Beton und the five Holeblocks". Zum Schluss fühlt SWR-Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein den geläuterten Delinquenten in der Alten Kelter noch ein wenig auf den Zahn.