Tele-Akademie

Prof. Dr. Franz Ruppert - Das Trauma des Krieges

11.12.2016 | 7.30 Uhr | 44:56 min

Verfügbar bis: 11.12.2021, 7.30

Kriege sind unmenschlich. Sie traumatisieren die Betroffenen und stellen jedes menschliche Maß, ja die Menschlichkeit an sich in Frage. Kriege entstehen aus Zuschreibungen und Abgrenzungen, die der realen Welt aufgezwungen werden: der "Westen", der "Osten", die "Russen", "die Israelis" Sie teilen die Welt in Freund und Feind. Wer Kriege plant und führt, so Franz Ruppert, ist nicht in seiner Identität. Durch Kriege versuchen die Täter, auch die Identität ihrer Opfer zu zerstören und sie dazu zu zwingen, sich mit ihren gedanklichen Konstruktionen zu identifizieren. Es entstehen soziale und nationale Traumata. Krieg mit Krieg zu bekämpfen, damit endlich Frieden ist, ist eine Illusion, die die gesamte Menschheit teuer bezahlt. Was also wäre die Alternative?

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