SWR1 Der Abend

Glocken - ihr Läuten soll Himmel und Erde verbinden

1.12.2015 | 22.00 Uhr
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Glocken - sie hängen in den Dorfkirchen und in den Türmen der großen Kathedralen, und gelten als die ältesten Musikinstrumente der Welt, die vor allem bei kultischen und religiösen Handlungen erklangen. Sie läuten vor und nach den Gottesdiensten, läuten Sonn- und Feiertage ein und bei Trauerfeiern erklingen sie als Totenglocke. Zu Silvester läuten sie um Mitternacht lautstark das neue Jahr ein und nach wie vor schlagen sie die Stunden, die die Turmuhr anzeigt. Die ersten Glocken gab es vor rund 5.000 Jahren in China, und über die Jahrtausende klangen sie in vielen Religionen - bis heute im Christentum und auch im Buddhismus. In Europa erlangte die Glocke neben der kirchlichen auch eine weltliche Bedeutung, was ihre Verwendung bei den unterschiedlichsten Anlässen zeigt: Friedensgeläut, Wetter- und Pestglocken sowie Mord- und Revolutionsgeläute. Während Kriegszeiten war Glocken oft ein trauriges Schicksal bestimmt: Man sah in ihnen schlicht eine Metallreserve. Über die Jahrtausende währende Tradition der Glocken bis zu ihrer heutigen Bedeutung geht es heute in SWR1 Der Abend.

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