Schätze der Welt

Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha, Madagaskar, Folge 299

15.10.2017 | 6.05 Uhr | 14:49 min

Das Naturreservat der "Tsingys" stellt einer Besiedelung bis heute eine natürliche Barriere entgegen: bizarre, nadelförmige Felsformationen. Wind- und Regenerosion haben aus Korallenriffen zahllose, bis zu 30 Meter hohe, Felsspitzen geformt. Bis heute ist das Gebiet mit seinen Höhlen, Schluchten und Flüssen in weiten Teilen unzugänglich und kaum erforscht. Auch die wenigen Einheimischen die am Rande der Tsingys leben, begegnen dem abweisenden Felsmassiv mit großem Respekt. Kaum einer, der es wagen würde in die von messerscharfen Zinnen bewachten Schluchten vorzudringen. Hier ist der Lebensraum der seltenen und bedrohten Lemuren und Makis. Karstvegetation wie Diespyros perrieri und die Wildbananenart Musa perrieri sowie Baobab Halbaffen wie Larvensifaki, Grauer Halbmaki, Gabelstreifiger Katzenmaki und der zu den Wieselmakis rechnende Lepilemur edwardsi, zudem die zu den Inselratten endemische Art Nesomys rufus lambertoni 53 Vogelarten, darunter Madagaskar-Ralle und die Habichtart Accipiter henstii außerdem die Chamäleonart Brookesia peramata

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