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Inkasso. Die Tricks der Geldeintreiber

19.7.2017 | 20.15 Uhr | 44:36 min

Verfügbar bis: 19.7.2018, 20.15

Die Schreiben sind sachlich im Ton - der Inhalt wirkt bedrohlich: "Es bestehen offene Rechnungen", heißt da; und weiter: "Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von € 212,-- innerhalb von fünf Werktagen zu begleichen." Für den Fall, dass man dem nicht nachkomme, werden weiter unten "hiermit verbundene Unannehmlichkeiten" angekündigt. Briefe dieser Art werden inzwischen massenhaft verschickt. In den Briefkästen einer pfälzischen Gemeinde bei Germersheim fanden sie sich vor einigen Monaten gleich dutzendweise. Worauf sich die Forderungen genau bezogen, stand in dem Schreiben nicht. Die IBAN-Nummer im beiliegenden Überweisungsträger trug eine bulgarische Kennung. Ein klarer Fall von Betrug, ein so genanntes Fake-Inkasso, sagen die Verbraucherzentralen und sie weisen gleichzeitig darauf hin, dass diese Betrugsmasche stark zugenommen hat. Opfer seien meist ältere Menschen, die zuvor von Callcentern am Telefon zu Vertragsabschlüssen gedrängt worden waren.

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